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In der Supervision ist die Traumatisierung unzähliger Kinder im 2. Weltkrieg bisher wenig beachtet worden. Die Kinder der Geburtsjahrgänge 1928 bis 1945 sind aus dem Berufsleben zum Teil bereits ausgeschieden oder stehen auf der Schwelle zum Rentenalter, sind also nur noch selten Zielgruppe in der Supervision.
In der Regel blieb auch nach dem Krieg keine Zeit für diese Kriegskinder, das Erlebte zu reflektieren und damit zu verarbeiten. Die zum Teil massiven Ängste dieser Kinder durch Bombenkrieg, Flucht und Vertreibung wurden nicht selten an deren Kinder weitergegeben und wirken dort noch heute, über 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges fort.
Das solche übertragenen Ängste Auswirkungen auf Berufswahl und Berufsweg der nächsten Generation, der Kriegsenkel haben können, liegt auf der Hand.
Zwei Bücher von Sabine Bode, Journalistin und Autorin, geb. 1947 zu diesem Thema, die nachdenklich machen, aber auch aufklärend wirken sind.
Die vergessene Generation
Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen
Piper-Verlag
Die deutsche Krankheit – German Angst
Verlag Klett-Cotta
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